|
Walter Greiner erwarb durch sein Studium der Volkswirtschaft (Diplomwirtschaftler) und seiner Tätigkeit beim DIA Kulturwaren Berlin und Sonneberg ein umfassendes betriebswirtschaftliches Wissen. Ein Zusatzstudium zum Meister für Spielzeugherstellung war für seine Tätigkeiten bei MAROLIN® seit 1963 und später im Kombinat Spielwaren sehr wertvoll. Walter Greiner hat, nach dem er die Reprivatisierung beantragt und durchgesetzt hatte, mit hohem fachlichen Wissen und Können den Betrieb richtungsweisend beeinflußt. Sein Tätigsein auf den Spielwarenmärkten der Welt im Auftrag des ehemaligen Spielwarenkombinates machte es nach der Wende möglich, internationale Vertriebswege ohne Verzögerung aufzubauen und zu erweitern. Walter Greiner war von früh bis spät in der Firma tätig und legte bei allen Arbeiten selbst Hand an. Nach vier Jahren unermüdlichen Schaffens konnte er gemeinsam mit seinen Mitstreitern Sigrid und Karlheinz Luthardt und Tochter Evelyn Forkel den Erfolg erkennen. Die Firma hatte nunmehr - nicht zuletzt auch durch das handwerkliche Geschick, die Tüchtigkeit und Zuverlässigkeit ihrer Mitarbeiter - in einer schwierigen Zeit des Neuaufbaus auf den Weltmarkt zurück gefunden.
Im Sommer 1994 auf dem Heimweg von einer Lieferfahrt ins Erzgebirge kam Walter Greiner durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Für die verbliebenen drei Geschäftsführer war es anfangs nicht vorstellbar, daß diese Lücke in der Leitung des Betriebes auch nur teilweise geschlossen werden könnte. |