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Unter massivem Druck des Staates und der Androhung von Repressivmaßnahmen wurde zu Beginn 1972 eine staatliche Beteiligung durchgesetzt, die jedoch nur wenige Wochen existierte. Im April folgte dann die Enteignung. In dieser Zeit wurde dem nun „volkseigenen Betrieb“ die ebenfalls verstaatlichte Firma Christoph Berger angegliedert.
Bis 1975 blieb der Betrieb, der jetzt unter dem Namen VEB MAROLIN-Plastik firmierte, relativ selbständig. Im VEB PLAHO Steinach verlor er schließlich als Betriebsteil 8 die Selbständigkeit ganz.
Bis 1974 hatte der VEB MAROLIN-Plastik noch einen eigenen Stand auf der Leipziger Messe und beteiligte sich vorerst zum letzten Mal an der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg. Eine Exportpreisliste von 1974 weist folgende Länder als Kunden aus: Belgien, Holland, Frankreich, Irland, Österreich, Schweden, Schweiz, Dänemark, Norwegen, USA, England und die Bundesrepublik Deutschland. In dieser Zeit arbeiteten etwa 110 Menschen im Betrieb, davon waren 30 Personen als Tiermaler in Heimarbeit beschäftigt. |